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Special: Software Entwickler werden ohne Ausbildung
 

Zocken und Surfen am PC sind natürlich gute Zeitvertreibe- aber natürlich geht da noch viel mehr.

Software-, Game- und Web-Entwicklung sind die Stichwörter.

Die Fragen:
Was brauche ich?
Wo gibt es das?
Geht das kostenlos?

Rollen wir das Thema mal von hinten auf und beantworten direkt die letzte Frage:
Ja, das geht auf jeden Fall gratis– und der Einstieg ist viel leichter, als man vielleicht denken mag.
Ist mittels diverser Tutorials im Internet oder aus Büchern erstmal ein gewisses Grundlegendes Verständnis gegeben, was Programmierung angeht, kann man sich im Grunde auf so ziemlich jedes Themengebiet und jede Sprache stürzen. Viele Sprachen sind ähnlich aufgebaut und/oder nutzen gewisse Grundstrukturen.
Eine Sache ändert sich bei den gebräuchlichsten Programmiersprachen eigentlich nie: Man nutzt logische Abfolgen, Funktionen und Variablen um bestimmte Dinge zu erreichen. Aber das ist schon zu viel Theorie – die gibt es dann in entsprechenden Tutorials.

Fangen wir ganz langsam an: Was willst du?
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Spiele designen & entwickeln oder andere Software entwickeln?
Eigentlich sollte man in jedem Fall mit den Grundlagen der Entwicklung starten, um dann erst für sich selbst entscheiden zu können, was man genau tun möchte. Liegt einem das Entwickeln, kann man sich später mehr auf den Code stürzen – andernfalls mehr auf das Design.
Kommen wir also zum
Coden:
Hier gibt es wiederum mehrere Ansatzpunkte. Schritt 1 ist auf jeden Fall, sich eine passende Programmiersprache zu wählen. Im Rahmen der „normalen“ Programmierung würde ich am Anfang zu C# oder Java raten.

Im Endeffekt stürzt man sich auf Funktions- und Werkzeugsammlungen – genannt Bibliotheken und Frameworks für bestimmte Programmiersprachen, je nachdem was man vor hat.

Für die „normale“ Programmierung von (vornehmlich) Windows-Programmen, bietet C# einen recht guten Einstieg. Wer will kann auch mit C und anschließend C++ einsteigen (Die Namensähnlichkeit kommt hier daher, dass C++ aus C entwickelt wurde. C# ist verwirrender weise aber nur indirekt verwandt).

Für Android-Apps geht man Richtung Java, nutzt aber meist besondere Frameworks, um das Erstellen stark zu vereinfachen.

Okay… und das heißt jetzt?
-Willst du mit C/C++/C# dein Glück versuchen, hat Microsoft da neuerdings was schönes in Petto: Unter https://www.visualstudio.com/ gibt es die Community-Version vom Visual Studio gratis für Privatnutzer, Schulen und Weitere. Außerdem hiermit möglich: App-Entwicklung für Android, Windows Phone und iOS, sowie Entwicklung in diversen weiteren Sprachen wie VB und JavaScript

-Java kannst du beispielsweise mit eclipse programmieren. Ich persönlich finde das Studio selbst zwar ganz okay- allerdings läuft es anscheinend nie >wirklich< stabil. Aber: Gratis und ordentlich. Hiermit ist auch C und C++ möglich – dafür sollte man aber eher auf das Visual Studio zurückgreifen.
Ein weniger bekanntes, aber weitaus besseres Studio ist die Java IDE von Jetbrains: http://www.jetbrains.com/idea/

-Für Android-Apps gibt es eine Reihe Frameworks, um dir die Arbeit zu erleichtern: http://www.justtotaltech.co.uk/blog/popular-android-app-development-framework/. Die Entwicklung selbst kann wie gesagt in Visual Studio, eclipse und einigen Weiteren passieren.

Tutorials findet man für alle massenhaft im Netz. Anfangen kann man da immer beim althergebrachten „Hello World“ und sich dann langsam steigern.

Schritt 2 auf dem Weg zum Ruhm (oder Rum – dein Ziel solltest du selbst am besten kennen) ist genau das: Tutorials, Tutorials, Tutorials. Nach den ersten nachgebauten Programmen sind die Grundlagen geschaffen und vieles ergibt sich durch reines rum-experimentieren. Nach ein paar kleineren Programmen kann dann das erste Projekt in Angriff genommen werden.

Was das ist, liegt ganz bei dir.
Aber ich will doch nur spielen….eh – Spiele machen

Dann solltest du einen Blick auf einige 3D-Modellierungstools werfen und dich mit Bildbearbeitung befassen – denn das sind auf jeden Fall 2 wichtige Punkte beim Designen von Spielen

Die aktuellste Unreal Engine wurde von Epic Games letztens kostenfrei veröffentlicht (für mehr Infos dazu- und den Download, hier entlang: http://onfirenews.de/epic-was-rausgehauen-unreal-engine-jetzt-gratis/).

Mit ihr kann man aber bei weitem nicht nur designen – und vor allem nicht nur extrem Aufwändige Games erstellen; Auch 2D-Sidescroller fürs Smartphone sind bspw. kein Problem. Im Grunde liegt man mit dieser Engine immer richtig.

Bei 3D-Modellierung und auch im Bereich Animation darf aber ein Name nicht fehlen: Blender: Gratis, extrem umfangreich und für diverse Dinge einsetzbar. Zwar hat es auch eine eingebaute Game-Engine – diese ist im Vergleich zu Unreal eher mäßig. Blender kennen einige vielleicht durch das bekannte Animationsvideo Big Buck Bunny.

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Möchte man es sich ganz einfach machen, kann man sich natürlich auch einem Baukasten-System wie dem GameMaker: Studio annehmen. Dieser sollte aber auf keinen Fall unterschätzt werden: Auch präzise, schnelle Games, wie z.B. das beliebte Indie-Game Hotline Miami wurden damit erstellt! Die Einfachheit hat hier aber ihren Preis: Vom GameMaker ist nur eine sehr beschränkte Version frei erhältlich. Für das erstellen von Android- oder iOS-Apps müssen Zusatzmodule gekauft werden, die mit jeweils 299$ zu Buche schlagen.
Fazit: Unreal Engine laden. Da gibt es nichts zu bereuen ;)

Für alles Design-technische sind grundlegende Bildbearbeitungs-Kenntnisse wünschenswert bis sehr wichtig – je nachdem was man genau vor hat.
Wer diese nicht vorweisen kann, kann sich diese mit Gimp und diversen Tutorials im Internet aneignen – das nötige Startkapital vorausgesetzt ist hier natürlich Adobe Photoshop zu empfehlen.

Ist man dafür zu untalentiert und will sich lieber auf die anderen Seiten der Software Entwicklung konzentrieren, kann man das natürlich ebenfalls – für Texturen (Oberflächen) in Spielen, gibt es z.B. gute Seiten im Internet, wo man sich gratis mit solchen versorgen kann (http://www.cgtextures.com/index.php ist eine solche). Zum erstellen von Texturen werden natürlich fortgeschrittene Fähigkeiten notwendig sein – zum bearbeiten vorhandener Texturen reicht grobes Wissen (genau wie zum Erstellen von Artikelbildern auf Websites für Technik-News ;))

 

Webdesign/-entwicklung

Wer Websites und Webapplikationen erstellen will hat es besonders leicht; das Internet strotzt nur so vor Anleitungen dafür. Das Vorgehen ist recht schnell erklärt:
-Grundlagen von HTML/CSS lernen
-Grundlagen von PHP lernen und ggf. noch
-Grundlagen von JavaScript lernen(wobei das nicht zwingend notwendig ist)

und es kann losgehen. Vorerst kann man es sogar bei HTML/CSS belassen, da man PHP nur für dynamische Seiten (z.B. Blogs o.ä. mit Datenbank dahinter) braucht. In dem Zusammenhang sind dann auch noch Grundkenntnisse in SQL (Datenbanksprache) notwendig. Trotz der ganzen Fremdwörter: Den Einstieg findet man auf vielen Seiten sehr schnell. So z.B. bei http://www.w3schools.com/.

Auch hier sind Design-Kenntnisse je nach Vorhaben natürlich mehr- oder weniger wichtig.

 

Me not english much

Wie viele Englisch-Kenntnisse brauche ich für die hier beschriebenen Sachen >wirklich<?

Bei dieser Frage muss man auf 2 Dinge eingehen: Für die eigentliche Entwicklung werden Logische Strukturen und Schlüsselwörter benutzt. Diese Schlüsselwörter zu lernen hat nicht wirklich was mit Fremdsprachenkenntnissen zu tun. Ein gutes Verständnis der Englischen Sprache kann natürlich aber von Vorteil sein um die an einer gewissen Stelle im Programm benötigten Funktionen- oder Schlüsselwörter erahnen zu können – auswendig lernen würde es da allerdings auch tun.

Ein größeres Problem sehe ich da eher bei einem der wichtigsten Punkte beim Programmieren: Hilfestellungen im Internet sind zu einem Großteil nur auf Englisch zu finden- und irgendwann stößt jeder Entwickler mal an einen Punkt, an dem er diese Hilfe benötigt. Allerdings ist das wichtigste, die eigenen Probleme mit englischen Wörtern googlen zu können- und die entsprechenden Lösungsvorschläge zu verstehen.

Englisch wirklich zu beherrschen ist also eigentlich nicht so wichtig. Man sollte es aber beim Lesen verstehen und möglichst keine größeren Probleme damit haben.
In einer Technik-regierten Welt wie unserer ist es aber ohnehin ratsam, Englisch zumindest rudimentär zu beherrschen.

 

Und was kann ich mit diesem Wissen nun anfangen?

Viele Firmen stellen auch unausgebildete Bewerber ein. Dabei geht es hauptsichtlich um das pure Können- und nicht darum, was an offiziellen vorangegangenen Ausbildungen erfolgt ist.

Die Hauptsache ist also, dass man etwas vorzuweisen hat, was das eigene Können unterstreicht.

 

Nun hast du alles was du brauchst – suche dir jetzt ein Ziel und hau in die Tasten – es ist einfacher als du denkst.

Fragen und Anregungen bitte in die Kommentare!

 

Kommentare:

Kommentare deaktiviert für Special: Software Entwickler werden ohne Ausbildung


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